Einbrecher-wer ist das?

Geht es um das Thema Einbruch und Einbrecher, denken wir Menschen an „reiche Leute“, Kunstschätze, Bargeld, teuren Schmuck und Sammlungen. Besitzen sie diese nicht, wähnen sie sich geschützt vor Einbrecher in den eigenen vier Wänden. Doch Einbrecher sind bei der Auswahl ihrer Ziele nicht wählerisch sie unterscheiden nicht zwischen „arm und reich“.

Der typische Einbrecher

Der typische Einbrecher unterscheidet sich kaum von normalen Personen. Er verfügt nur selten über ein spezielles technisches Wissen und noch seltener über eine besondere Ausrüstung. Vielmehr nutzt er die Gunst der Stunde und handelsübliche Arbeitsmittel, wie Schraubendreher, Kuhfuß oder andere Werkzeuge. Nur bedingt kommen Schlagwerkzeuge zum Zertrümmern von Scheiben zum Einsatz, da diese die Aufmerksamkeit des Umfeldes erwecken würden. Und Aufmerksamkeit ist das letzte was ein Einbrecher gebrauchen kann.

Einbrecher spähen Ziele aus

Häufig spähen Einbrecher ihre Ziele vor den Einbrüchen das Ziel genau aus. Natürlich gibt es auch Situationen in dem ein offenes Fenster eine nicht verschlossene Wohnungstür zu einer spontan Tat verheiltet. Kennen sie die Täter die Gewohnheiten ihrer Opfer, vereinfacht dies den Tathergang. Leben die Wohnungsinhaber in einem bestimmten Alltagsrhythmus morgens immer zur gleichen Zeit zur Arbeit, lassen sich die Diebstähle in Ruhe planen und ausführen.

Alles mus verschlossen sein

Offen oder gekippt stehende Fenster, unverschlossene Garagen und Haustüren sind beliebte und leichte Einstiegsmöglichkeiten.Machen Sie es den Tätern so schwer wie möglich, „Ich war nur kurz…“ darf es nicht geben. Achten Sie zu jeder Tages und Nachtzeit auf verschlossene Türen und Fenster wenn Sie ihre vier Wände verlassen. Wachsamkeit ist der beste Schutz vor Einbrüchen.

TIPP: Der vermeintlich gut versteckte Wohnungsschlüssel unter der Fußmatte, dem Blumentopf oder im Briefkasten ist geradezu eine Einladung. Lesen Sie auch: Neun Regeln zum Einbruchschutz.

Einbrecher haben keine Zeit

Der Einbruch dauert lediglich wenige Minuten. Im Allgemeinen nehmen die Täter mit, was schnell greifbar ist und hochwertig erscheint. Technische Geräte sind genauso beliebt wie Bargeld und Uhren die leicht zu greifen sind. Selbst der Fernseher wird häufig unbemerkt aus der Wohnung getragen. Das Ziel besteht darin, Gegenstände zu erlangen, die sich weiterveräußern lassen. Gern werden auch Fahrzeugpapiere und -schlüssel mitgenommen. Gegenstände also, die beinahe jeder Mensch besitzt.

Sicherheitsregeln beachten

Wer sich an gewisse Sicherheitsregeln hält, trägt dazu bei, Einbrüche zu verhindern. So empfiehlt es sich, Fenster und Türen vor dem Verlassen der Wohnung zu verschließen und Letztere abzuschließen. Der Schlüssel gehört weder in den Blumenkübel vor dem Haus noch unter die Fußmatte. Der Erwerb von im Handel angebotenen angeblichen Schlüsselsafes ist unratsam. Schlüssel gehören an den Schlüsselbund, den man immer mit sich führt.
Weiterhin lässt sich das Risiko für einen Einbrecher durch die Anwendung entsprechender mechanischer oder technischer Sicherheitsvorkehrungen minimieren. Sicherheitsfolien auf besonders gefährdeten Fenstern und Türlichtern, Panzerriegel an Haustüren sowie Fensterschlösser verhindern das Einschlagen beziehungsweise Aufhebeln von Gläsern und Rahmen. Sie sind so stabil gearbeitet, dass der Einbruchversuch eine längere Zeit in Anspruch nehmen würde. Die meisten Einbrecher geben ihren Einbruchsversuch sehr schnell auf.

Alarmanlagen helfen

Als präventive Schutzmöglichkeit eignen sich außerdem Alarmanlagen und Überwachungskameras. Sie schrecken Einbrecher frühzeitig ab und verhindern so das eindringen in Ihre Privatsphäre. Sie sollten beim der Betratung und beim kauf einer Einbruchmeldeanlage (Alarmanlage) sich auf jedenfall durch eine Fachfirma beraten lasssen. Kaufen Sie bitte nicht einfach das günstigste Angebot aus dem Inernet.