Sich ein gutes Passwort auszudenken ist nicht einfach. Schließlich soll es sicher und leicht zu merken sein. Viele Menschen verwenden meist ein Kennwort wie den Namen des Haustieres, das eigene Geburtsdatum oder Wörter wie „Schatz“. Diese sind nicht nur für Hacker-Programme leicht zu knacken, sondern können ohne große Probleme erraten werden. Um sich davor zu schützen, dass sich Unbefugte Zugriff auf wichtige Daten verschaffen, sind bei der Wahl des Passworts einige Regeln zu beachten.

Dia-Passwort

Diese Passwörter sind unsicher

Auf keinen Fall ist es ratsam, existierende Wörter zu verwenden. Jedes Programm, das darauf spezialisiert ist, Passwörter herauszufinden, findet diese Wörter sofort. Noch schlimmer ist es, Wörter zu benutzen, die mit einem in persönlicher Verbindung stehen, wie der Name des Kindes. Auch Ziffern sind nur dann nützlich, wenn sie nicht leicht zu erraten sind wie das Geburtsdatum des Ehepartners. Jeder, der versucht, ein Kennwort zu knacken, probiert erst mal Wörter und Daten aus, die mit dem Opfer des Angriffs in Verbindung stehen.
Das am Häufigsten verwendete Passwort ist übrigens die wenig einfallsreiche Kombination „123456“.

So generiert man sichere Passwörter

Am Sichersten ist ein Passwort, das aus einer zufällig wirkenden Kombination von Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht. Damit das Passwort nicht „ik8U?pstR“ lautet und schwer zu merken ist, können hier existierende Wörter verwendet werden. Versehen Sie diese aber mit Zahlen und Sonderzeichen, wie „Wi5nt?Er18“.

Noch besser sind ganze Sätze, bei denen man beispielsweise die Anfangsbuchstaben der jeweiligen Wörter als einzelne Komponente des Kennwortes benutzt. Der Satz „Meine Mutter (Susi) ist 61 Jahre alt“ ergibt die Kombination „MM(S)i61Ja“.

Was es noch zu beachten gibt

Zusätzlich ist es wichtig, Zugangsdaten regelmäßig zu ändern und nie als offen lesbare Datei auf dem Computer zu speichern. Am Besten ist es, sich das Kennwort nur im Kopf zu merken oder den Merksatz außerhalb des Computers zu notieren. Außerdem sollte es niemals jemandem verraten werden.

Zwar ist es mit Hacker-Programmen möglich, sehr komplexe Passwörter zu knacken, jedoch nimmt dies bis zu mehrere Monate Zeit in Kauf. Deshalb ist es auch unumgänglich, regelmäßige seine Zugangsdaten zu ändern.

Programme probieren alle möglichen Kombinationen von Buchstaben der Reihe nach aus. So ist es klar, dass ein 3-stelliges Kennwort, das nur aus Kleinbuchstaben besteht, wesentlich schneller herauszufinden ist, als ein 10-stelliges mit Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen.