Vier Regeln wie Sie Ihr Handy schützen.

1) Grundregel Nummer eins lautet: Je weniger Personen Zugriff zum eigenen Handy haben, desto sicherer ist es. Wer auf der Arbeit sein Handy nicht einschließen kann, sollte zumindest über einen Sicherheitspin dafür sorgen, dass nicht jeder einfach so darauf herumsurfen kann. Dieser Pin darf nicht leicht zu erraten sein, das Geburtsdatum ist also nicht der ideale Kandidat. Besser eignen sich Zahlenkombinationen, die nicht im persönlichen Zusammenhang stehen.

2) Gerade Smartphones mit ihrem einfachen Zugang zum Internet laden zum vermehrten Gebrauch ein. Wo man geht und steht liegt das Handy in der Hand und vertreibt uns die Zeit. Dabei gilt es ein paar Dinge zu beachten, um sich und seine Daten nicht unnötigen Risiken auszusetzen.

3) Gerade in kostenlosen W-Lans muss überlegt sein, ob man sensible Daten eingibt. Passwörter zu E-Mail Konten, sozialen Netzwerken oder sogar Banken könnten über entsprechende Programme in Klarschrift, dem sogenannten Cleartext, mitgeschrieben werden. Auf diesem Weg können Fremde im Namen des Betreffenden in Netzwerken posten. Auch Daten, die jemand persönlich nicht einfach so freigibt, können so ausgespäht werden.
Auch eine vorinstallierte App schützt nicht zuverlässig. Schließlich speichern soziale Netzwerke in der Regel eine sogenannte Session ID ab, die gültig ist, bis der Nutzer sich ausloggt.

4) Vieles lässt sich über die richtige Einstellung des Smartphones erreichen. So sollte es niemandem möglich sein, sich über die Hintertür Zugriff zu Daten zu verschaffen. Ein Beispiel ist die Kamera-App, die bei entsprechender Einstellung aus dem Sperrbildschirm heraus gestartet werden kann. So ist es möglich, dass jeder Bilder der eigenen Galerie sehen kann. Ein Klick und diese Hintertür ist verschlossen. Generell ist der erste Schritt bei der Benutzung des Smartphones am besten immer die Eingabe des persönlichen Sicherheitspins.